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Quinua und Amarant

Quinua, Amarant und Cañawa   -   Energie pur

Informationen rund um Quinua, Cañawa und Amarant:

Botanik
Alle drei Arten sind keine Getreide, obgleich sie ähnlich aussehen und auf gleiche Weise Verwendung in der Küche finden. Sie zählen (ebenso wie Hirse) zu den Gartenfuchsschwanz- gewächsen.

Heimat
Diese Pflanzen sind in den Anden heimisch und werden bis auf Höhen von 5000 müNN angebaut. In den trockenen oder halbtrockenen Gebieten, in denen fast nichts anderes gedeiht, weist die Quinua ihre höchsten Erträge und Ernten bester Qualität auf. Die Körner der Königsquinua (Quinua Real) erreichen Durchmesser bis zu 2,5mm und sind damit doppelt so groß wie andere Sorten.

Inka-Korn
Die Quinua hat aufgrund ihrer außerordentlichen Eigenschaften immer eine herausragende Rolle in der Ernährung der andinen Kulturen gespielt. Nicht von ungefähr lautet der Spitzname "Inkakorn" oder "Wunderkorn der Inkas", denn schon zu Inka-Zeiten bekamen die Meldeläufer der Stafetten Mahlzeiten aus Quinua als"Unterwegs-Proviant" mit. Es war das Wundermittel für Kraft und Widerstandsfähigkeit. Schließlich ernährten sich die Inka-Völker in den Anden in mehr als 3.000 Metern Höhe nahezu fleischlos. Rinder und Schweine konnten den klimatischen Bedingungen nicht trotzen. Quinua und Amarant waren ihr Ersatz für Fleisch, Milch, Eier und Fisch.

Eigenschaften
Bereits damals erkannte man die Besonderheit, die heutzutage bio-chemisch erklärbar ist: Der hohe Gehalt an Proteinen, die aufgrund ihrer Qualität in höchstem Grade verwertbAar sind, geben Quinua und Amarant ihre einzigartigen Eigenschaften. So weisen sie Eiweißgehalte von 18% (Amarant) und 14% (Quinua) auf (Hirse 10%). Die hohen Mineralstoffgehalte von Magnesium, Kalzium und Eisen machen Quinua und Amarant zu Spitzenprodukten. Die Cañawa, eine weitere Pflanzenart der Anden, ist in Bolivien als die kleinere Schwester der Quinua bekannt. Sie ist kleiner und dunkler, enthält allerdings in noch höherem Maße Mineralien, Proteine und Ballaststoffe.

glutenfrei
Quinua, Cañawa und Amarant sind glutenfrei, d.h. in ihnen ist nicht der Eiweiß-Klebestoff Gluten enthalten. Somit sind sie für Allergiker und die Diätküche äußerst empfehlenswert.

Ernährungs-Tipp
Alle diese Gründe haben dazu geführt, dass die Quinoa die Aufmerksamkeit vieler Ernährungswissenschaftler und Naturheilkundler auf sich zieht. Sie ist eine gute Alternative für eine gesunde, nahrhafte und insbesondere natürliche Ernährung. Genau diesem Credo hat sich der Familienbetrieb Coronilla verschrieben.

Resistenz und Erfolg
Doch was macht die Quinua so resistent und erfolgreich? Sie widersteht Frost, langen Dürreperioden, Böden mit hohem Salzgehalt und Schädlingsbefall aufgrund eines bitteren Stoffes (Saponin), der die Körner im Naturzustand überzieht. Die Saponine wirken blutverdünnend, weshalb Quinua nicht in der Säuglingsernährung eingesetzt werden sollte. Mittlerweile existieren allerdings auch schon saponinarme Sorten.

Verwendungs-Tipp
Grundsätzlich gilt: Quinua-Körner in Naturform sollten Sie vor der Verwendung immer gründlich waschen.