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El Ceibo - Qualitäts-Kakao aus Bolivien

Kakao   -   was macht ihn zur zarten Versuchung?

Informationen rund um den Kakao:


Geschichte
Kakao wurde bereits 100 Jahre vor unserer Zeitrechnung von den Olmeken, Mayas und Azteken in Mittelamerika angebaut. Doch erst im 16. Jahrhundert kam die Pflanze nach Spanien und erst im 19. Jahrhundert ist es dem Holländer Conrad van Houten gelungen, Kakaopulver herzustellen. Denn dafür ist es erforderlich, mit hohem technischen Aufwand die Kakaobutter (das Fett) aus den Bohnen heraus zu pressen.

Kakao-Herstellung
In den Kakaofrüchten des Kakaobaumes "Theobroma Cacao" sind die noch weißen Bohnen (Samen) vom ebenfalls weißen Fruchtfleisch umhüllt. In verschlossenen Holzkisten werden die Samen 5-20 Tage in der Sonne aufgeheizt. Durch dieses Gären (sogenanntes Fermentieren) wandeln Bakterien und Enzyme in einem natürlichen, biochemischen Prozess das Fruchtfleisch und die Inhaltsstoffe der Samen um. Während dieses Fermentations-Prozesses entwickeln sich die braune Farbe und die Aromastoffe der Kakaobohnen. Anschließend müssen die Bohnen trocknen, bevor sie geröstet werden.

Schokoladen-Produktion
Mit hohem technischen Aufwand bricht man die Bohnen und presst das Fett (die Kakaobutter) ab. Zurück bleibt die Kakaomasse, die unterschiedliche Qualitäten aufweist. Je nach entzogenem Fettanteil (=ausgepresster Kakaobutter) spricht man von schwach entöltem Kakao (enthält mehr als 20% Fett), bzw. von stark entöltem, fettarmen oder magerem Kakao mit einem Restfettgehalt von weniger als 20 % (=höherer Kakaoanteil).

das Besondere
Kakao ist reich an Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Fluor, Zink Kupfer, Mangan, Chrom und Nickel (Vorsicht bei Nickel-Allergien!). Ferner beinhaltet er die Vitamine, E und B sowie Lecithin. Kakao enthält Theobromin, ein Alkaloid ähnlich dem Koffein in Kaffee oder Tee, wobei es keine anregende Wirkung zeigt, und das sogenannte "Glückshormon" Serotonin. Serotonin wiederum wirkt ausgleichend, beruhigt und steigert das Wohlbefinden. Die in diesem hormonähnlichen Botenstoff enthaltenen Flavonoide (Enzyme) üben eine positive Wirkung auf Zentralnervensystem, Magen-Darm-Trakt und Blutplättchen aus. Besonders Letzteres wirkt positiv bei Thrombose und schützt das Herz. In Schokolade sind 4mal soviel Flavonoide wie in grünem Tee und doppelt soviel wie in Rotwein enthalten.

die Versuchung
Sie sollten diese positiven Eigenschaften allerdings nicht zum Anlaß nehmen, unbegrenzt Schokolade zu essen, denn eine Tafel Schokolade bereichert Sie immerhin mit fast 500 Kalorien. - Aber ein Stückchen in Ehren kann niemand verwehren !

zur Aufbewahrung
Kakao sollten Sie generell trocken und vor anderen Gerüchen geschützt aufbewahren, z.B. in Dosen mit fest schließendem Deckel. Das Pulver darf nicht feucht werden, es klumpt und kann schimmeln.

Produzent in Bolivien
Kakao-Anbau von "El Ceibo" in Bolivien