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Hochland Kaffee aus Kolumbien

Kaffee   -   Genuß in aller Munde

Informationen rund um den Kaffee:

Geschichte
Die Kaffeepflanze stammt aus dem Hochland des heutigen Äthiopien (zur Zeit der Entdeckung zwischen dem 14. u.15 Jh. noch Abessinien genannt). Ob der damalige Provinzname "Kaffa", das arabische Wort "qahwa" bzw. das türkische "kahveh" (letztere beiden stehen für Lebenskraft und Stärke) die Namensgeber des Kaffees waren, konnte bis heute nicht eindeutig geklärt werden. Fest steht nur, dass der Kaffee von Afrika aus über den Wallfahrtsort Mekka zuerst die arabische und schließlich über Europa den Rest der Welt erobert hat. Schon damals wurde vom "Wein des Islam" gesprochen. Doch ein anderes, orientalisches Sprichwort bringt es auf den Punkt: "Ein guter Kaffee muss heiß sein wie die Küsse eines Mädchens am ersten Tag, süß wie ihre Liebe am dritten Tag und schwarz wie die Flüche der Mama, wenn sie es erfährt."

Botanik
Die Kaffeepflanze stammt aus
Botanisch gehört die Kaffeepflanze in die Familie der Rubiaceaen und erreicht in freier Natur eine stattliche Baumhöhe von bis zu 18m. In Plantagen werden die Pflanzen jedoch nicht über 3m groß und eher als Sträucher gehalten. Die Kaffeepflanze ist ein typisches Tropengewächs, immergrün, und verträgt keinen Frost, bevorzugt ein feuchtes Klima mit 17-23°C im Jahresmittel. Bei Kaffeepflanzen gibt es ein botanisches Kuriosum: Da die Früchte, die die Bohnen beinhalten, sehr unterschiedlich langsam reifen, tragen die Pflanzen zeitweise Blüten und Früchte gleichzeitig.

Wirtschaftlichkeit
Diese Tatsache äußert sich in einem erheblichen wirtschaftlichen Effekt: Die langsame, unterschiedliche Reifung bedingt, dass nur manuell geerntet werden kann, denn die anfänglich grünen, dann gelblichen und schließlich erntereifen roten Kirschen dürfen nur in reifem (rotem) Zustand geerntet werden. So ist es erforderlich, dass die Kaffeebauern mehrfach in Tagesabständen durch ihre Plantagen laufen müssen, um die reifen Kirschen ernten zu können. In den bergigen Höhenlagen kann man auch sicherlich nicht mehr von klassischem "Plantagenanbau" sprechen, denn ein stets unwegsames Gelände und die langen Zugangswege erschweren die Kaffeeernte zusätzlich.

Arábica kontra Robusta
Unter diversen Sorten sind lediglich zwei von wirtschaftlicher Bedeutung: Sie heißen arábica oder robusta. Arábica, der Hochlandkaffee wächst zwischen 600-2000m, ist geschmacklich der edlere und anspruchsvollere. Man kann sagen, dass je höher die Anbaulage liegt, desto besser wird die Qualität. Dieser Zusammenhang ergibt sich daraus, dass die Kaffeefrüchte in größerer Höhe langsamer wachsen und reifen, und somit mehr und intensivere Aromastoffe entwickeln können. Die Robustasorte wird zwischen 300-600m kultiviert, und ist in Lateinamerika lediglich in Brasilien zu finden. Robustabohnen sind an ihrer kleineren und nahezu rundlichen Form zu erkennen. Sie sind herber, bitterer und weisen meist einen höheren Koffeingehalt auf. Sie finden Verwendung bei der Herstellung des Espressokaffees oder als "farbgebende Beimischungen" in billigen Supermarkt-Kaffeesorten.

Lagerung
Angebrochene Kaffee-Verpackungen bewahren Sie gut verschlossen im Kühlschrank auf. Achten Sie in jedem Fall darauf, ihn nicht zusammen mit anderen Genussmitteln wie Tee oder Gewürze im Schrank zu lagern.

Zubereitung
Verwenden Sie heißes Wasser (85°C bis 93°C), damit sich die feinen Gerbstoffe und aromatischen Säuren lösen. Prinzipiell können Sie Ihren Kaffee durch Aufbrühen, Filtern, Aufkochen oder die "Espresso-Methode" zubereiten. Genießen Sie ihn sobald als möglich. Sollten Sie ihn Warmhalten müssen, benutzen Sie besser Thermoskannen, als ihn auf der Wärmeplatte der Kaffeemaschine "verbittern" zu lassen.

Tipp
Beurteilen Sie Ihren Kaffee nicht nur einfach nach der (schwarzen) Farbe in der Tasse. Ein "BodenSehKaffee" kann deutlich aromatischer, vollmundiger und runder schmecken, wenn Sie qualitativ hochwertigen Kaffee verwenden.