Ihr Warenkorb
keine Produkte

Cachaça

Cachaça  -  "artesanal" oder Industrie-Schnaps? Das ist die Frage!

Informationen rund um Cachaça, Aguardente und Pinga:


Zuckerrohr
Zuckerrohr – und nichts als Zuckerrohr sollte zu 100% die Grundsubstanz eines guten Cachaça {gesprochen: kaschassa} sein. Doch wer erfüllt diese – an und für sich einfache – Forderung?

Cachaçarias
Die kleinen Destillerien – sogenannte "Cachaçarias" – mit denen wir gemeinsam zusammenarbeiten, gewährleisten nach alter, traditioneller Herstellungsart die 100%ige Reinheit ihrer Cachaças.

Herstellungsverfahren
Hierfür wird das noch grüne Zuckerrohr von Hand geerntet, und schließlich wird nur das "Herz" (das Mittelstück der Länge nach) Stange für Stange in die Presse geschoben. Der ausgepresste Saft (Bezeichnung als Caldo de Cana) wird behutsam in die Gärungsbehälter gefüllt. Der Prozess der natürlichen Fermentation beginnt irgendwann, auch ohne die Zugabe chemischer Zusatzstoffe. Nach ca. 24 Stunden (oder mehr) erreicht der "Wein des Zuckerrohrs" seinen idealen Destillationszeitpunkt. Selbstverständlich erfolgt die Destillation in kupfernen Spezialkesseln.

Genuß pur
Ein Teil des Destillats wird anschließend in Fässern aus frischem Garapeiraholz oder in gereinigten alten Sherry- bzw. alten schottischen Whiskyfässern für 2-3 Jahre gelagert (neue Eichenfässer würden zu viele Gerbstoffe an den Cachaça abgeben und den feinen Geschmack zerstören). In dieser Zeit reifen die Cachaças heran, bekommen eine gold-gelbe Farbe und entwickeln ein weiches, rundes Aroma – ideal für das Geschmackserlebnis "pur"!

Qualität hat einen Namen
Schließlich prägt ein übergeordneter Begriff diese Art der Cachaça-Herstellung: Cachaça ARTESANAL.


Industrielle Fertigung
Jede andere, industrielle Destillation eines irgendwie gearteten Zuckerrohrsaftes führt maximal zu einem "Aguardente" (heiß brennendes Wasser) oder einem Pinga (Fusel), aber niemals zu einem guten Cachaça!